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Der internationale Vorstand

 

Co-Präsidium

studierte Ethnologie (Dr. phil) und Soziologie und war mehrere Jahre als Forscherin und Expertin in der Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt Gender und Frauenrechte in Afrika tätig. In der Schweiz leitete sie die «Schulstelle 3. Welt» und organisierte entwicklungs- und friedenspolitische Trainings und Tagungen für Lehrpersonen. 1988 gründete sie gemeinsam mit zwei Frauen das Büro Hekate wo sie unter anderem Frauen in beruflich schwierigen Situationen coacht.
Von 1995 bis 2007 war Ruth-Gaby Vermot-Mangold Mitglied des Schweizer Parlamentes (Nationalrat) und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Sie war Bericht- erstatterin im Südkaukasus zur Flüchtlingsthematik und befasste sich intensiv mit Menschen-, Kinder- und Organhandel, mit häuslicher und Kriegsgewalt gegen Frauen und Kinder sowie mit der illegalen Adoption von Kindern. Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte sind weiterhin eine menschenrechtsverträgliche Migrations- und Flüchtlingspolitik und die Bekämpfung von jeglicher Gewalt gegen Frauen. Im Rahmen von PWAG befasst sich Ruth-Gaby Vermot mit der Rolle der Frau in der Konfliktbearbeitung, bei Versöhnungsprozessen zwischen verfeindeten Parteien und in Friedensverhandlungen.


Co-Präsidium
, Ökonomin und Soziologin, lebt in Indien. Sie arbeitete 28 Jahren für ein UNO- Projekt, das Organisationen der Zivilgesellschaft und deren Netzwerke stärkt. Ihre Schwer- punkte waren u.a. Nachhaltigkeit, Gender, Menschenrechte und Frieden. Sie ist Mitbegründerin zahlreicher Frauengruppen und -organisationen auf regionaler und internationaler Ebene (z.B. South Asian Network of Gender Activists and Trainers – SANGAT, South Asian Women's Forum – SAWF, Asian Cultural Forum on Development – ACFOD, Women's Initiative for Peace in South Asia – WIPSA, South Asians for Human Rights – SAHR). Heute koordiniert sie in enger Zusammenarbeit mit Jagori das Women's Ressource and Training Centre SANGAT in New Delhi. Sie leitet als Beraterin und Fachfrau Workshops und Trainings zu obigen Themen für Frauenorganisationen, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Regierungsmitglieder, Parlamentari- erInnen und UN-Agenturen. Kamla publiziert über Themen der teilnehmenden und nachhaltigen Entwicklung, über Empower- ment von Frauen, Gender und Frieden. Sie schreibt Texte für Frauenbewegungen und Kinderlieder. Zu ihren Publikationen zählen «Borders and Boundaries: Women in India's Partition» (1998), «Exploring Masculinity» (2003) und «Turning Dangers Into Opportunities: Young People and HIV/AIDS in South Asia» (2003). Kamla ist zugleich Koordinatorin von FriedensFrauen Weltweit für Südasien. 


lebt in Hong Kong und unterrichtet vergleichende Literaturwissenschaft, kritische Pädagogik, globale Kultur, lokale Regierungsführung und Umgang mit Gewalt im Departement für Kulturwissenschaft an der Lingnan Universität in Hong Kong, China. Sie ist Vorstandsmitglied der Redaktion von Cultural and Social Studies und Asian Exchange und Mitbegründerin der Gruppe China Social Services and Development Research Centre – CSD, die sich für Entwicklungs- forschung und Projekte zum Aufbau der Zivilgesellschaft in China einsetzt. In den Jahren 1994–2003 war Kin Chi zunächst Vorstandsvorsitzende, später Ratsvorsitzende des Asian Regional Exchange for New Alternatives – ARENA, einem Netzwerk von akademischen AktivistInnen. Von 1996–2002 war sie Co-Präsidentin des PP21-Rats. Kin Chi unterstützt die Koordination der Aktivitäten von Ostasien im World Forum for Alternatives – WFA und hat Beiträge zur Modernisierung, dem ländlichen Wiederaufbau, des wiederauflebenden Patriarchats und Praxisalternativen in China verfasst. An folgenden Büchern war sie als Herausgeberin beteiligt: «Globalizing Resistance», «China Reflected», «Resurgent Patriarchies: Challenges for Women's Movements in Asia», «Shaping Our Future: PP21 Convergences» und «The Knight in Mask: Writings of Subcommander Marcos». Kin Chi ist zugleich Koordinatorin von FriedensFrauen Weltweit für China, Taiwan, Hong Kong und die Mongolei. Ihre Arbeit für FriedensFrauen Weltweit können Sie auf der Website www.1000peacewomen-hk.org verfolgen.


 
  lebt in Tashkent, Usbekistan. Sie studierte an der Orient-Fakultät der Tashkent-Staatsuniversität Zentralasiatische Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Islam. Sie arbeitete in Afghanistan mit afghanischen Frauenorganisationen zusammen und organisierte 1996 eine Kollekte für humanitäre Hilfe für afghanische Frauen in Usbekistan. Ihr Arbeitsgebiet ist die Konfliktprävention. Von 2002–2007 arbeitete sie als Länderkoordinatorin für Usbekistan und Kirgistan für das Frühwarnprojekt Früherkennung und Tatsachenanalyse – FAST bei swisspeace. Marina war Direktorin der unabhängigen Analyse-Gruppe S-Monitor und führt Gender-Programme in Makhalla durch. Marina ist zugleich Koordinatorin von FriedensFrauen Weltweit für Zentralasien.


 
lebt in der Schweiz und ist Gründungsmitglied der Initiative «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005» und seit 2003 im Vorstand der Initiative und der Nachfolgeorganisation FriedensFrauen Weltweit. Sie ist schon mehrmals für das Projekt nach Ostasien gereist. Christine ist Mitinhaberin eines Unternehmens, spezialisiert auf Wirtschafts- und Kommunikationsberatung. Sie war vorher in verschiedenen leitenden Positionen bei international tätigen Unternehmen engagiert.
 


lebt in den USA. Sie war Direktorin des Women's Leadership Institute und Professorin für Women's Studies am Mills College, Oakland, Kalifornien. Sie ist Expertin für Probleme, von denen speziell farbige Frauen in den USA, aber auch im globalen Süden (global south), betroffen sind. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Analyse der Verbindung und Wechselwirkung zwischen Militarismus, Krieg und Globalisierung der Wirtschaft. Margo engagiert sich aktiv gegen die militärische Gewalt gegen Frauen. Sie ist Mitbegründerin des East Asia – US Puerto Rico Women's Network against Militarism und arbeitete als Beraterin in Ramallah, Palästina. Sie erhielt ein Fulbright Senior-Stipendium, um in Südkorea zu studieren. Margo ist überzeugt, dass Frauen die Macht haben, die Welt zu verändern und dass es eine transnationale feministische Praxis braucht. Margo ist zugleich Koordinatorin von FriedensFrauen Weltweit für die USA und Kanada. 


ist Repräsentantin von UNFPA in Togo. Sie war von 2006-2009 regionale Leiterin von UNIFEM für West- und Zentralafrika in Senegal und arbeitete davor für International Planned Parenthood Federation – IPPF in Kenia. Während der letzten zehn Jahre widmete sich Cecile vor allem der Konflikttransformation in der Region der Grossen Seen. Schwerpunkte waren Versöhnungsprogramme auf Gemeindeebene und die Stärkung der Zivilgesellschaft. Sie entwickelte und leitete Projekte gegen geschlechtsbedingte Gewalt und erarbeitete für Nichtregierungsorganisationen Friedenstrainings-Programme. Cecile ist Mitglied der Coalition for Peace in Africa – COPA und dem weltweiten Netzwerk für Friedensbildung. Sie publiziert zu den Themen Frieden, Konflikttransformation und die Rolle der Zivilgesellschaft in der Verhinderung struktureller Gewalt gegenüber mittellosen Frauen.
 


lebt in der Schweiz. Sie ist Gründerin und Vorsitzende von Geneva Call, Politikerin und Menschenrechtsaktivistin. Seit mehr als 25 Jahren engagiert sie sich in verschiedenen NGOs zu den Themen Flüchtlinge, Folter und Landminen. Elisabeth gehörte zu den nominierten Frauen für die Schweiz im Rahmen des Projektes «1000 Frauen für den Friedens- nobelpreis 2005». Sie war 12 Jahre Mitglied des Genfer Kantonsparlaments und wurde im Jahr 2000 zu dessen Präsidentin ernannt. Momentan ist sie Vorstandsmitglied des interdisziplinären Studienprogramms «Humanitarian Action» der Universität Genf. Sie ist im Beirat des Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces – DCAF.
 



lebt in Bolligen bei Bern (Schweiz). Sie ist Nationalrätin und Rechtsanwältin. 1982–84 war sie im Auftrag der Internationalen Juristenkommission als Berichterstatterin im Einsatz in Südostasien, mit Schwerpunkt in der damaligen Militärdiktatur in den Philippinen. Damals war sie als Juristin auch beteiligt an der Erarbeitung der ersten Sozialklausel für faire Arbeitsbedingungen zwischen der Migros Schweiz und Del Monte Philippinen. Von UNICEF Philippinen erhielt sie 1984 eine Auszeichnung für den Aufbau eines Regionalnetzes. Seither war und ist sie Mitglied etlicher Solidaritätsvereinigungen mit unterdrückten Völkern. Während Jahren war sie in Projektkommissionen für die Schweizer Hilfswerke Brot für Alle und HEKS – Hilfswerk der evangelischen Kirchen der Schweiz tätig. Als Nationalrätin sind ihre politischen Schwerpunkte die Gleichstellung der Frauen, die Besserstellung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die soziale Gerechtigkeit. Sie engagiert sich für eine sozial und ökologisch nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik. Zurzeit ist sie Präsidentin der Finanzkommission des Nationalrats und Mitglied der Gerichtskommission der beiden Räte. Mehr finden Sie auf ihrer Webseite: www.kienernellen.ch.

 

 

lebt und arbeitet in Fiji. Sie ist Koordinatorin von Dialogue Fiji, einem Netzwerk von Organisationen und Einzelpersonen, die sich für einen Freiraum für den Dialog auf Fiji einsetzen. Sandy Fong assistierte für die 2002 erschienene Publikation Women’s Employment Rights Training Manual. Sie hat Erfahrung in der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit auf lokaler Ebene in Fiji. Vor ihrem Engagement für Dialogue Fiji, arbeitete Sandy Fong im Bereich Entwaffnung für Women’s International League for Peace and Freedom – WILPF in Genf. Seit 2005 ist Sandy Fong PWAG Koordinatorin für die Region Pazifik.