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Regionale Repräsentantinnen

Unsere Gesichter vor Ort

Fatoumata Maiga

Die Gründerin und Präsidentin der Association des Femmes pour les Initiatives de Paix lebt in Bamako, Mali. Sie ist Ratsvorsitzende des West Africa Network for Peacebuilding, Generalsekretärin des Réseau Paix et Sécurité des Femmes de L’Espace CEDEAO und gehört dem Katastropheninterventionsteam der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS an. Zur Zeit des Tuaregkonfliktes hat sie über die Rolle der Frau in der Konfliktbearbeitung geschrieben. Sie ist Mitglied des Centre for Conflict Resolution.  

Rose Wawuda Ouko

Unsere Repräsentantin in Kenia arbeitet für die Netzwerkorganisation Coalition for Peace in Africa als Genderexpertin. Ihre Expertise liegt in der Gestaltung von Programmen und Projekten zur Kompetenzemstärkung von Frauen. Rose verfügt über eine Weiterbildung in der Mobilisierung von Ressourcen und im Projektmonitoring. Sie war Koordinatorin von FriedensFrauen Weltweit für das Projekt Training Women to be Leaders in Peace Building. 

Aanchal Kapur

Die Politikwissenschaftlerinarbeitet seit über 20 Jahren als Trainerin, Forscherin und Kommunikationsexpertin im Bereich Menschenrechte mit einem Fokus auf Gender und Entwicklungsorganisationen. Sie war viele Jahre in der Society for Participatory Research in Asia tätig und gründete 1999 KRITI: a Development Research, Praxis and Communication Team in Neu-Delhi. KRITI forscht und organisiert Weiterbildungen zu unterschiedlichen sozialen und umweltbezogenen Themen und unterstützt Kampagnen im Bereich der Menschenrechte. 

Supawadee Petrat

Die Geschäftsleiterin der Thai Volunteer Service Foundation  ist Beraterin für genderspezifische Angelegenheiten der Women Workers Unity. Sie war Programmkoordinatorin beim Committee for Asian Women, wo sie sich für die Rechte berufstätiger Frauen in Asien einsetzte. Heute ist sie überdies Ressourcenperson für Gleichstellungsfragen in Thailand.

Sima Samar

Die Ärztin ist Trägerin des Alternativen Friedensnobelpreises (2012) und lebt in Afghanistan. Sie war die erste stellvertretende Präsidentin in Afghanistan und Ministerin für Frauenangelegenheiten in der Übergangsregierung bis Juni 2002. Heute ist sie Vorsitzende der ersten unabhängigen Menschenrechtskommission in der Geschichte Afghanistans. Sie ist Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Shuhada Organisation, welche sich der nachhaltigen Entwicklung, Frauen-Menschenrechten sowie der Alphabetisierung von Frauen widmet. 

Karen N. Tanada

Sie ist Exekutivdirektorin des Gaston Z. Ortigas Peace Institute, ein Zentrum für Frieden und Konfliktlösung in den Philippinen, welches das zivilgesellschaftliche Engagement in Friedensprozessen unterstützt. Seit den 1970er Jahren engagiert sie sich in Sozialbewegungen, und war eine der Mitbegründerinnen der Coalition for Peace. Karen ist Mitglied des Vorbereitungs-komitees für den Entwurf eines Nationalen Aktionsplanes der UNSC-Resolution 1325 auf den Philippinen.

Zainap Gaschaeva

Die Tschetschenin ist studierte Ökonomin und arbeitete in einer NGO, die russische und tschetschenische Frauen zusammenbringt, um den Frieden in der Region zu fördern. Sie ist Präsidentin der Organisationen Echo des Krieges und dokumentiert minutiös Menschenrechts-verletzungen während der Kriege in Tschetschenien. Aus Gründen der politischen Verfolgung lebt Zainap in der Schweiz. 

Fadila Memisevic

Die Historikerin war Mitbegründerin des Zentrums zur Erfassung von Kriegs- und Genozidverbrechen in Zenica. Mit der Unterstützung der Europäischen Kommission für Menschenrechte und Demokratie führte sie Ermittlungen gegen Kriegsverbrecher in Teilen des Landes durch. 1996 wurde sie von der schweizerischen Stiftung für Freiheit und Menschenrechte ausgezeichnet. Heute gilt ihr Engagement insbesondere den Srebrenica-Witwen und Frauen, die während des Krieges in den Konzentrationslagern täglich Folter und Vergewaltigungen ausgesetzt waren. Resultat ihres breiten Engagements und ihrer Mediationsarbeit ist der Zusammenschluss zahlreicher Frauenorganisationen zu FOKUS, einer Organisation, welche kleinere Frauen-NGOs unterstützt, die Versöhnung zwischen den einzelnen Völkern fördert.

Ute Scheub

Die Politologin hat 1978/79 die taz mitbegründet und war dort lange Jahre Redakteurin. Seit 1997 ist sie freie Journalistin und Publizistin, schreibt für diverse Tageszeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte bislang rund ein Dutzend Bücher sowie Aufsätze, Kurzgeschichten und Essays. Sie ist Mitbegründerin des Vereins Scheherazade, der in der afghanischen Provinz Nimroz verschiedene Projekte für Frauen und Kinder durchführt. Sie hat mehrere Preise erhalten, u.a. für ihre Website Visionews, die gute Nachrichten und Geschichten des Gelingens veröffentlicht, wie Frauen und Männer Konflikte beenden und verhindern.

Faiha Abdulhadi

Unsere regionale Repräsentantin für Palästina ist Schriftstellerin, Dichterin, wissenschaftliche Beraterin und Dozentin. Nebenbei ist sie für viele Organisationen tätig. Viele Jahre betrieb sie Forschung und leitete Untersuchungen über Gender- und andere gesellschaftspolitische Fragen. Sie hat acht Bücher sowie mehrere Studien und Artikel veröffentlicht. Faiha ist Mitglied des Palästinensischen Nationalrates und arbeitete als Wissenschaftsexpertin in der Abteilung Gender-Planung und Entwicklung des Ministeriums für Planung und internationale Zusammen-arbeit in Palästina.

Aida Abu Ras

Die Jordanierin studierte Women’s Studies und ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied einer NGO, welche sich für Migrantinnen stark macht. In den letzten zehn Jahren befasste sich Aida intensiv mit Menschenrechtsfragen und Geschlechterthemen. Aktuell arbeitet sie als regionale Gleichstellungsbeauftragte bei der United Nations Economic and Social Commission for Western Asia – UN ESCWA in Beirut. 

Nuria Costa

Die FriedensFrau hat sich ihr ganzes Leben für den Rückbau ländlicher Gebiete eingesetzt und kämpft für die Rechte der Frauen. Sie ist Mitgründerin des Centro Nacional de Capacitación del Consorcio Valor Rural, einem Ausbildungszentrum, das Workshops zur Wahrung lokaler Traditionen für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen anbietet, mit einem speziellen Fokus auf die Förderung von Frauen und Jugendlichen. Sie ist ebenfalls sehr aktiv bei der Red Nacional de Mujeres Rurales, einem Netzwerk, das Mikrokredite an Frauen vergibt. Seit über 40 Jahren hat Nuria sowohl als Aktivistin als auch als Staatsbeamtin Strategien für die Stärkung von Frauenrechten in den ländlichen Gebieten entwickelt.