Ohne Frauen - Keinen Frieden
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Vorstand

Mitglieder des internationalen Vorstandes

Kamla Bhasin

Die Ökonomin und Soziologin lebt in Indien und setzt sich seit den 70er Jahren für eine nachhaltige und gendergerechte Entwicklung ein. Sie engagierte sich lange Jahre für die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO und arbeitet nun als Beraterin für Sangat, ein Netzwerk für Frauen in Südasien. Sie fungiert ebenso als regionale Koordinatorin für die weltweite Kampagne gegen Gewalt an Frauen One Billion Rising. Als Friedens- und Frauenrechtsexpertin leitet sie Workshops und gibt Trainings für NGOs, UNO-Agenturen und Regierungsmitglieder sowie Abgeordnete des Parlamentes. Sie schreibt Kinderlieder und Texte für Frauenbewegungen. Eine ihrer bekanntesten Publikationen ist Exploring Masculinity (2003). 

Ruth-Gaby Vermot-Mangold

Die Ethnologin und Soziologin war mehrere Jahre als Forscherin in der Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt Gender und Frauenrechte in Afrika tätig. In der Schweiz leitete sie die «Schulstelle 3. Welt» und führte entwicklungs- und friedenspolitische Trainings für Lehrpersonen durch. 1988 gründete sie das Büro Hekate, das Frauen in beruflich schwierigen Situationen begleitet. Von 1995 bis 2007 war Ruth-Gaby Vermot-Mangold Mitglied des Schweizer Nationalrates und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Im Südkaukasus war sie Berichterstatterin über die Situation der Flüchtlinge und befasste sich mit Menschen- und Organhandel. Heute liegt ihr Arbeitsfokus auf Migrationspolitik, Gewalt gegen Frauen und der Rolle der Frau in der Konfliktbearbeitung.

Elisabeth Decrey Warner

Die in Genf lebende Menschenrechtsaktivistin ist Gründerin und Vorsitzende von Geneva Call. Seit mehr als 25 Jahren engagiert sie sich auf zivilgesellschaftlicher Ebene zu den Themen Flüchtlinge, Folter und Landminen. Während zwölf Jahren war sie Mitglied des Genfer Kantonsparlaments und wurde 2000 zu dessen Präsidentin ernannt. Sie sitzt im Beirat des Centre for the Democratic Control of Armed Forces und des Geneva International Center for Humanitarian Demining. Elisabeth ist eine der 1000 nominierten FriedensFrauen.

Sandy Fong

Die langjährige Koordinatorin von Dialogue Fiji ist seit dem Beginn der Initiative 2003 bei den FriedensFrauen Weltweit dabei. Sie amtete lange Zeit als PWAG-Koordinatorin für die Region Pazifik. Ihr Arbeitsfokus liegt in den Bereichen Abrüstung, verantwortungsvolle Regierungsführung (governance) und Dialog. 2013 schloss sie ihr Studium als Stipendiatin des Rotary Peace Fellowship ab. Zurzeit arbeitet sie auf Fidschi für das Citizens' Constitutional Forum als Koordinatorin eines Projektes zur Beobachtung der Verfassung.

Margret Kiener Nellen

Die Schweizer Nationalrätin und Rechtsanwältin lebt in Bolligen bei Bern. 1982–84 war sie im Auftrag der Internationalen Juristenkommission als Berichterstatterin im Einsatz in Südostasien, mit Fokus auf der damaligen Militärdiktatur in den Philippinen. Als Juristin war sie auch beteiligt an der Erarbeitung der ersten Sozialklausel für faire Arbeitsbedingungen zwischen der Migros Schweiz und Del Monte Philippinen. Ihre politischen Schwerpunkte sind die Gleichstellung der Frauen, die Besserstellung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die soziale Gerechtigkeit. Sie engagiert sich für eine sozial und ökologisch nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik. Als Nationalrätin ist sie Mitglied der Finanz-und Rechtskommission, Angehörige der Delegation bei der Interparlamentarischen Union (IPU) und deren Kommission für Menschenrechte und der Delegation bei der parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

Kin Chi Lau

Die Professorin für Kulturwissenschaften unterrichtet Literatur, kritische Pädagogik, globale Kultur, Regierungsführung und Umgang mit Gewalt an der Lingnan Universität in Hong Kong. Sie ist Co-Vorsitzende des Netzwerkes für Austausch zwischen akademischen Aktivistinnen und Aktivisten, Vizepräsidentin des Weltforums der Alternativen und Mitorganisierende des South-South Forum on Sustainability. Sie hat Beiträge zur Modernisierung, dem ländlichen Wiederaufbau, das Wiederaufleben des Patriarchats und alternative Praktiken in China verfasst. Kin Chi Lau betreut die Projekte zu nachhaltiger Entwicklung und Ernährungssicherheit von FriedensFrauen Weltweit und ist regionale Repräsentantin für China, Taiwan, Hong Kong und die Mongolei. 

Christine Menz

Die Teilhaberin eines Beratungsunternehmens lebt in der Schweiz und ist Gründungsmitglied der Initiative «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005». Sie ist schon mehrmals für das Projekt nach Ostasien gereist. Sie war bei verschiedenen international tätigen Unternehmen in leitenden Positionen tätig.

Alejandra Miller Restrepo

Die Ökonomin und Politologin, lebt und arbeitet in Popayán, Kolumbien. An der Universität Cauca forscht und lehrt sie zum Thema Gender. Sie arbeitet schwerpunktmässig zu den Auswirkungen des bewaffneten Konflikts auf die Frauen. Seit 2003 ist sie Koordinatorin der Ruta Pacífica de las Mujeresim Departement Cauca. Den Sitz im Vorstand von FriedensFrauen Weltweit hat sie seit 2013 inne.

Cecile Mukarubuga

Während der letzten zehn Jahre widmete sich Cecile vor allem der Konflikttransformation in der Region der Grossen Seen. Schwerpunkte waren Versöhnungsprogramme auf Gemeindeebene und die Stärkung der Zivilgesellschaft. Sie entwickelte und leitete Projekte gegen genderbedingte Gewalt und erarbeitete Friedenstrainings für NGOs. Von 2006 bis 2009 war sie regionale Leiterin von UN Women für West- und Zentralafrika in Senegal. Cecile ist Repräsentantin von UNFPA in Togo und Mitglied der Coalition for Peace in Africa – COPA. Sie publiziert zu den Themen Konflikttransformation und die Rolle der Zivilgesellschaft in der Verhinderung struktureller Gewalt gegen Frauen.

Margo Okazawa-Rey

Die ehemalige Direktorin des Women's Leadership Institute und Professorin für Women's Studies am Mills College in Oakland, Kalifornien, ist regionale Repräsentantin der FriedensFrauen Weltweit in den USA. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Wechselwirkung zwischen Militarismus, Krieg und Globalisierung der Wirtschaft. Margo engagiert sich gegen die militärische Gewalt gegen Frauen, ist Mitbegründerin des International Network of Women against Militarism und arbeitet als Beraterin in Ramallah, Palästina. Obwohl sie seit 2013 offiziell im Ruhestand ist, arbeitet sie weiterhin als Professorin an der School of Human and Organizational Development an der Fielding Graduate University. Seit 2014 ist sie Vorstandsmitglied des Highlander Research and Education Center in Tennessee.

Marina Pikulina

Sie studierte an der Orient-Fakultät der Tashkent-Staatsuniversität Zentralasiatische Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Islam. Ihr Arbeitsgebiet ist die Konfliktprävention. Seit 2013 ist sie Mitglied des Netzwerkes für Flüchtlingsrechte in Israel. Sie arbeitete in Afghanistan mit afghanischen Frauenorganisationen zusammen und organisierte 1996 eine Kollekte für humanitäre Hilfe für afghanische Frauen in Usbekistan.  Von 2002–2007 arbeitete sie als Länderkoordinatorin für Usbekistan und Kirgistan für das Projekt FAST von swisspeace zur Früherkennung und Tatsachenanalyse. Marina war Direktorin der unabhängigen Analyse-Gruppe S-Monitor und führt Gender-Programme in Makhalla durch.

Marianne Geisser

Die Ökonomin arbeitete lange beim Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG – von 1996 bis 2011 als stellvertretende Direktorin. Schwerpunktthemen ihrer Arbeit waren Lohngleichheit, sexuelle Belästigung, häusliche Gewalt und Frauenhandel. Sie lancierte verschiedene Studien zu diesen Themen und entwickelte Netzwerke und Kooperationen mit den unterschiedlichsten Interessengruppen. Marianne Geisser vertrat die Schweiz als Delegationsmitglied in diversen internationalen Gremien: an der 6. Europäischen Ministerkonferenz über gleiche Rechte für Frauen und Männer, der 55. Sitzung der Kommission für die Stellung der Frau in New York (CSW) und an Sitzungen der Internationalen Arbeitskonferenz in Genf. Sie verfügt ebenfalls über langjährige Arbeitserfahrung im NGO-Bereich.

Susanne Gfeller

Sie studiert Middle Eastern Studies und Gender Studies im Master an der Universität Bern. Sie hat einen Bachelor in Islamwissenschaften und Englischer Literatur. Susanne Gfeller arbeitet daneben beim Staatssekretariat für Migration als Protokollführerin bei Asylanhörungen und als administrative Mitarbeiterin. 2012 absolvierte sie ein 7-monatiges Praktikum bei PWAG. Sie spricht Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch (mittel) sowie Türkisch (Grundkenntnisse).