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Vorstand

Mitglieder des internationalen Vorstandes

Kamla Bhasin

Kamla Bhasin ist Ökonomin und Soziologin und lebt in Indien. Sie arbeitet seit 40 Jahren an der Förderung und Vernetzung zivilgesellschaftlicher Organisationen zu Themen wie Gender, Menschenrechten, Frieden und nachhaltigem Lebensunterhalt. Zuerst hat sie 27 Jahre über die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen getan. Nun arbeitet Kamla Bhasin bei Sangat - einem feministischen Netzwerk. Sie führt auch Workshops und Schulungen zu Gender, Frieden und nachhaltiger Entwicklung für Frauengruppen, internationale und regionale NGOs, hochrangige Regierungsbeamte, Parlamentarier und verschiedene UN-Agenturen durch. Kamla Bhasin ist ebenfalls die Koordinatorin von One Billion Rising, einer globalen Kampagne gegen Gewalt an Frauen in Südasien. Sie hat Lieder für Kinder und für die Frauenbewegung geschrieben und mehrere Bücher zu Patriarchat, Gender, Feminismus, Männlichkeit und Pluralismus geschrieben. Seit 2003  ist sie Co-Präsidentin von FriedensFrauen Weltweit.

Ruth-Gaby Vermot-Mangold

Die Ethnologin und Soziologin war mehrere Jahre als Forscherin in der Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt Gender und Frauenrechte in Afrika tätig. In der Schweiz leitete sie die «Schulstelle 3. Welt» und führte entwicklungs- und friedenspolitische Trainings für Lehrpersonen durch. 1988 gründete sie das Büro Hekate, dass Frauen in beruflich schwierigen Situationen begleitet. Von 1995 bis 2007 war Ruth-Gaby Vermot-Mangold Mitglied des Schweizer Nationalrates und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Im Südkaukasus war sie Berichterstatterin über die Situation der Flüchtlinge und befasste sich mit Menschen- und Organhandel. Heute liegt ihr Arbeitsfokus auf Migrationspolitik, Gewalt gegen Frauen und der Rolle der Frau in der Konfliktbearbeitung. Ruth-Gaby Vermot-Mangold ist Gründerin von FriedensFrauen Weltweit und seit 2003 Ko-Präsidentin der Organisation.

Elisabeth Decrey Warner

Elisabeth Decrey Warner lebt in Genf und ist Gründerin und ehemalige Vorsitzende von Geneva Call. Seit mehr als 25 Jahren engagiert sie sich auf zivilgesellschaftlicher Ebene zu den Themen Flüchtlinge, Folter und Landminen. Während zwölf Jahren war sie Mitglied des Genfer Kantonsparlaments und wurde 2000 zu dessen Präsidentin ernannt. Sie sitzt im Beitrat des Centre for the Democratic Control of Armed Forces und des Geneva International Center for Humanitarian Demining. Elisabeth Decrey Warner ist eine der 1000 nominierten FriedensFrauen und seit 2003 im Vorstand von FriedensFrauen Weltweit tätig.

Sandy Fong

Sandy Fong engagiert sich seit 2003, dem Beginn der Initiative für FriedensFrauen Weltweit. Bevor sie im Jahr 2002 dem International Vorstand beitrat, war sie als Regionalkoordinatorin im pazifischen Raum für FriedensFrauen Weltweit tätig. Sie hat mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen sowohl auf internationaler Ebene wie auch in Fidschi zusammengearbeitet, einschliesslich im Sekretariat für Dialogue Fidschi und als Programmbeauftragte für das Citizens Constitutional Forum. Sandy Fong arbeitet zurzeit als Grant Officer für die NGO Better Cotton Initiative in Genf und engagiert sich zudem auch beim Geneva Centre for Security Policy (GCSP).

Margret Kiener Nellen

Margret Kiener Nellen ist Schweizer Nationalrätin und Rechtsanwältin. Von 1982 bis 1984 war sie im Auftrag der Internationalen Juristenkommission als Berichterstatterin im Einsatz in Südostasien, mit Fokus auf der damaligen Militärdiktatur in den Philippinen. Als Juristin war sie auch beteiligt an der Erarbeitung der ersten Sozialklausel für faire Arbeitsbedingungen zwischen der Migros Schweiz und Del Monte Philippinen. Ihre politischen Schwerpunkte sind die Gleichstellung der Frauen, die Besserstellung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die soziale Gerechtigkeit. Sie engagiert sich für eine sozial und ökologisch nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik. Als Nationalrätin ist sie Mitglied der Finanz-und Rechtskommission, Angehörige der Delegation bei der Interparlamentarischen Union (IPU) und deren Kommission für Menschenrechte und der Delegation bei der parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Margret Kiener Nellen engagiert sich seit 2010 im Vorstand von FriedensFrauen Weltweit.

Kin Chi Lau

Kin Chi Lau ist Professorin für vergleichende Literatur, kritische Pädagogik, globale Kultur, lokale Regierungsführung und Umgang mit Gewalt. Sie hält Vorlesungen am Department für Cultural Studies der Lingnan Universität in Hong Kong. Darüber hinaus ist sie Ko-Vorsitzende des Asiatischen Regionalaustauschs für neue Alternativen, einem Netzwerk von Wissenschaftler-Aktivistinnen in Asien; Vizepräsidentin des Weltforums für Alternativen; und Gründungsmitglied der Global University for Sustainability. Sie hat über Modernisierung, ländliche Erneuerung, wiederauflebendes Patriarchat und alternative Praktiken in China geschrieben und Dokumentarfilme zu Frauen und Frieden in China produziert. Zudem plant sie ein Inter-Korea Friedenstreffen. Kin Chi Lau ist seit 2003 Mitglied des Internationalen Vorstanden von FriedensFrauen Weltweit. In diesem Rahmen ist sie auch als regionale Vertreterin für Ostasien zuständig. Zudem ist sie Koordinatorin für das Projekt WikiPeaceWomen von FriedensFrauen Weltweit.

Christine Menz

Christine Menz ist selbstständige Beratungsunternehmerin und lebt in der Schweiz. Sie war bei verschiedenen internationalen Unternehmen in leitenden Positionen tätig. Christine Menz ist Gründungsmitglied der Initiative „1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005“ und ist seit 2003 im Vorstand von FriedensFrauen Weltweit aktiv. Sie ist schon mehrmals für FriedensFrauen Weltweit nach Ostasien gereist.

Alejandra Miller Restrepo

Die Ökonomin und Politologin, lebt und arbeitet in Popayán, Kolumbien. An der Universität Cauca forscht und lehrt sie zum Thema Gender. Sie arbeitet schwerpunktmässig zu den Auswirkungen des bewaffneten Konflikts in Kolumbien auf Frauen. Seit 2003 ist sie Koordinatorin der Ruta Pacífica de las Mujeres im Departement Cauca. Den Sitz im Vorstand von FriedensFrauen Weltweit hat sie seit 2013 inne. Zudem wurde Alejandra Miller Restrepo im November 2017 in die offizielle Nationale Wahrheitskommission von Kolumbien gewählt. Sie ist eine von fünf Frauen des elf-köpfigen Gremiums. Die Wahrheitskommission wird während drei Jahren die Überlebenden des bewaffneten Konfliktes zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung befragen.

Cecile Mukarubuga

Während der letzten zehn Jahre widmete sich Cecile Mukarubuga vor allem dem Bereich Konflikttransformation in der Region der Grossen Seen. Schwerpunkte waren Versöhnungsprogramme auf Gemeindeebene und die Stärkung der Zivilgesellschaft. Sie entwickelte und leitete Projekte gegen genderbedingte Gewalt und erarbeitete Friedenstrainings für NGOs. Von 2006 bis 2009 war sie regionale Leiterin von UN Women für West- und Zentralafrika in Senegal. Cecile Mukarubuga ist Repräsentantin vom United Nations Population Fund (UNFPA) in Togo und Mitglied der Coalition for Peace in Africa – COPA. Sie publiziert zu den Themen Konflikttransformation und die Rolle der Zivilgesellschaft in der Verhinderung struktureller Gewalt gegen Frauen. Seit 2013 ist Cecile Mukarubuga im internationalen Vorstand von FriedensFrauen Weltweit aktiv.

Margo Okazawa-Rey

Margo Okazawa-Rey ist die regionale Repräsentantin von FriedensFrauen Weltweit in der USA. Sie ist eine der Mitbegründerinnen des Internationalen Frauennetzwerks gegen Militarismus. Das Netzwerk setzt sich gegen den Militarismus und insbesondere gegen die Präsenz und die Auswirkungen der US-Militärstützpunkte und -operationen in Ostasien und im pazifischen Raum ein. Ihre hauptsächlichen Forschungs- und Aktivitätsbereiche seit 1994 sind der Militarismus, bewaffnete Konflikte und Gewalt gegen Frauen. Sie engagiert sich mit feministischen Aktivisten und Wissenschaftlerinnen in Ost- und Südostasien, im englischsprachigen Westafrika und Palästina. Dabei engagiert sie sich auch feministische wissenschaftliche Beraterin am Frauenzentrum für Rechtshilfe und -beratung  in Ramallah. Margo Okazawa-Rey ist ebenfalls Mitglied des International Advisory Board von Du Re Bang - My Sisters Place - in Uijongbu Südkorea und des Board of Highlander Research and Education Center in New Market, TN, USA). Sie ist derzeit Professorin an der School of Leadership Studies an der Fielding Graduate Universität und emeritierte Professorin der San Francisco State University. Margo Okazawa-Rey ist seit 2003 Mitglied des Internationalen Vorstandes von FriedensFrauen Weltweit.

Marina Pikulina

Marina Pikulina studierte an der Orient-Fakultät der Tashkent-Staatsuniversität Zentralasiatische Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Islam. Ihr Arbeitsgebiet ist die Konfliktprävention. Seit 2013 ist sie Mitglied des Netzwerkes für Flüchtlingsrechte in Israel. Sie arbeitete in Afghanistan mit afghanischen Frauenorganisationen zusammen und organisierte 1996 eine Kollekte für humanitäre Hilfe für afghanische Frauen in Usbekistan. Von 2002 bis 2007 arbeitete Marina Pikulina als Länderkoordinatorin für Usbekistan und Kirgistan für das Projekt FAST von swisspeace zur Früherkennung und Tatsachenanalyse. Marina Pikulina war Direktorin der unabhängigen Analyse-Gruppe S-Monitor und führt Gender-Programme in Makhalla durch. Seit 2005 ist Marina Pikulina Teil des Internationalen Vorstandes von FriedensFrauen Weltweit.

Susanne Gfeller

Susanne Gfeller hat einen Bachelor in Islamwissenschaft und Englisch der Universität Basel und einen Master in Middle Eastern Studies und Gender Studies der Universität Bern. Neben dem Studium arbeitete sie lange Zeit beim Staatssekretariat für Migration als Protokollführerin bei Asylanhörungen, engagierte sich in Projekten mit Geflüchteten (u.a. in Griechenland und im Libanon) und absolvierte ein Praktikum bei Geneva Call. Susanne Gfeller war zunächst als Praktikantin und später als Projektassistentin bei FriedensFrauen Weltweit tätig. Zurzeit arbeitet sie im Westjordanland als Beobachterin für die Temporary International Presence in Hebron – eine zivile Beobachtermission, welche insbesondere zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens von palästinensischen und israelischen Stadtbewohner/innen beitragen soll. Im Jahr 2014 wurde sie in den Vorstand von FriedensFrauen Weltweit gewählt.

Susanne Schneeberger

Friedensarbeit und Empowerment von Frauen sind die Themen, welche die Theologin seit Jahren bearbeitet. In der Schweiz hat Susanne Schneeberger mit Diskussionsforen Frauen verschiedenen Alters zu einem offenen Austausch und zu lokalen Initiativen ermutigt. In der lutherischen Kirche in Bethlehem hat sie an verschiedenen Dialogprojekten mit Frauen und Jugendlichen in den besetzten Gebieten Palästinas mitgewirkt. Heute arbeitet Susanne Schneeberger bei der Fachstelle OeME (Oekumene, Mission, Entwicklungszusammenarbeit) in Bern. Themen wie Gerechtigkeit, Menschenrechte, Partizipation, Reduktion von Armut, Verteilung von Ressourcen und globale Verantwortung bilden ihre Schwerpunkte. Susanne Schneeberger trat 2016 dem Vorstand von FriedensFrauen Weltweit bei.

Olga Vinogradova

Olgas Vinogradova Expertise- und Praxisbereiche decken alle Aspekte von Gender und Menschenrechte ab, einschliesslich gendergerechter Governance sowie Frauen, Frieden und Sicherheit auf globaler, regionaler und nationaler Ebene. Bevor sie 2013 dem Gender Politics Cluster des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte und des Interdisziplinären Zentrums für Genderforschung der Universität Bern beitrat, befasste sie sich sowohl in der Zentrale als auch im Feld mit Menschenrechtsfragen und internationalen und regionalen Strategien und arbeitete in verschiedenen Ländern. Sie war als internationale Policy Officer für strategische Kampagnen, Organisation, Forschung und Bildung zuständig, sowie als Regionalkoordinatorin für Mittel- und Osteuropa, Kaukasus, Zentralasien und Naher Osten und Nordafrika der internationalen NGO tätig. Sie hat einen Abschluss in Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften. Olga Vinogradova ist seit 2003 als Vorstandmitglied bei FriedensFrauen Weltweit aktiv.