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FriedensFrauen Weltweit sagt: JA zum Schutz vor Hass!

29.01.2020, Abstimmung: Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung

Lesben, Schwule und bisexuelle Menschen sind weltweit noch immer von Diskriminierung und Gewalttaten betroffen, auch in der Schweiz. Eine Auswirkung davon ist auch die fünf Mal höhere Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen im Vergleich zu heterosexuellen Jugendlichen. Das aktuelle Gesetz schützt homo- und bisexuelle Menschen nicht als Gruppe, sondern nur im Falle persönlicher Angriffe. Daher braucht es die Erweiterung der Rassismusstrafnorm.

Am 9. Februar stimmen die Stimmberechtigten der Schweiz über die Erweiterung der Rassismusstrafnorm ab. Durch die Erweiterung um das Kriterium sexuelle Orientierung sollen Lesben, Schwule und Bisexuelle besser vor Hass, Hetze und Diskriminierung geschützt werden. FriedensFrauen Weltweit unterstützt ein «JA» zum Schutz vor Hass.

Ausgehend von einem positiven Friedensverständnis setzen wir uns ein gegen strukturelle Gewalt  – zu der auch Diskriminierung gehört. Ein Ja zur Abstimmung ist ein feministisches Zeichen und ein Schritt in Richtung einer gerechteren Gesellschaft, in der alle Menschen diskriminierungsfrei leben können.

Hilf auch Du mit beim Kampf für mehr Gerechtigkeit für homo- und bisexuelle Menschen. Wir sagen: JA zum Schutz vor Hass.

Mehr Informationen findest Du unter: www.jazumschutz.ch