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FriedensFrauen

Die Initiative: 1000 FriedensFrauen

Im Jahr 2005 nominierte die Initiative «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis» Frauen, die sich auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene für den Frieden einsetzen, kollektiv für den Nobelpreis. Ein Blick in die verschiedenen Porträts zeigt, dass die 1000 Frauen in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind: sie engagieren sich für politische Rechte, Friedensförderung, Gesundheit, Bildung, Umwelt, Kinderrechte und Gewaltlosigkeit, sie setzen sich ein für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens und des Menschenhandels.

Biografien

Über die Suchfunktion können Sie mehr über die Hintergründe und Tätigkeitsfelder der FriedensFrauen erfahren. Die Biografien entsprechen einer Momentaufnahme aus dem Jahr 2005. 

Zum Zeitpunkt der Nomination wurde das Buch 1000 PeaceWomen Across the Globe mit der Entstehungsgeschichte der Initiative und den Biografien der FriedensFrauen veröffentlicht. Auf Deutsch gibt es eine Onlineversion.

«Gerechtigkeit kann nur durch eine Solidarität möglichst vieler Frauen erreicht werden»

Die bosnische Friedensaktivistin Nusreta Sivac war eine der 1000 Frauen, die 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert wurden. Sie hat am 7. November 2021 den Preis der Schweizer Stiftung Freiheit und Menschenrechte erhalten. Wir haben die Preisverleihung zum Anlass genommen, sie über ihre Arbeit im «Kampf für die Wahrheit und Gerechtigkeit», insbesondere für Frauen, die Gewalt wie in Bosnien und Herzegowina so auch weltweit erlebt haben, zu interviewen. 

«Wir symbolisieren die Millionen von Frauen, die sich jeden Tag für den Frieden einsetzen»

Aus den 1000 FriedensFrauen, die 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert wurden, haben wir zum 15. Jubiläum in 2020 sieben von ihnen gefragt, was die Nominierung für ihre Arbeit und aktivistischen Tätigkeiten bedeutet hat, welche Herausforderungen sie heute erleben und was ihre Hoffnungen für die nächsten 15 Jahre sind.

Video und Interview

Ruth Weiss, 2005 als eine von 1000 FriedensFrauen für den Friedensnobelpreis nominiert, hat ihr Leben dem Frieden und der Toleranz gewidmet: als Journalistin und Anti-Apartheid-Aktivistin in Südafrika und als Rednerin und Autorin im Kampf gegen den Antisemitismus und jegliche Form von Intoleranz und Hetze gegen eine Glaubensgemeinschaft. Wir sprachen mit ihr anlässlich ihres 95. Geburtstages 2019. Lesen Sie ihre Biografie aus dem Buch "1000 Gesichter des Friedens" hier.