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Advocacy

Advocacy in der Schweiz

Advocacy bildet ein wichtiges Handlungsfeld von FriedensFrauen Weltweit. In Allianz mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen setzt sich FriedensFrauen Weltweit für die Umsetzung zentraler Menschenrechtsstandards ein ‒ im Zentrum stehen dabei die UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 und ihre Folgeresolutionen, die Frauenrechtskonvention CEDAW (Convention on the Elimination of Discrimination against Women) und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. FriedensFrauen Weltweit setzt sich auf der ganzen Welt, auch in der Schweiz, für Frauenrechte ein. Denn Frauenrechte sind Menschenrechte.

Nationaler Aktionsplan (NAP) 1325

FriedensFrauen Weltweit koordiniert zusammen mit KOFF und dem cfd die zivilgesellschaftliche Begleitung des 4. Nationalen Aktionsplans «Frauen, Frieden, Sicherheit» der Schweiz. Dieser Ende Oktober 2018 lancierte NAP 1325 definiert Massnahmen zur Umsetzung der UNO-Sicherheitsratsresolution 1325, welche seit 2000 verlangt, dass weltweit mehr Frauen an Friedensprozessen beteiligt und vor Gewalt in Konflikten geschützt sind. Die zivilgesellschaftliche Begleitung hat zum Ziel, den NAP für die Friedensförderung in der Praxis relevanter und ihn bekannter zu machen.

Projektbeschrieb

Schweizer NAP 1325 2018-2022

Frauenrechtskonvention CEDAW

Im Rahmen der NGO-Koordination Post-Beijing überwacht FriedensFrauen Weltweit gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen die Umsetzung der Empfehlungen des CEDAW-Komitees an die Schweiz, schult und mobilisiert zivilgesellschaftliche Organisationen für dieses Monitoring und koordiniert den zivilgesellschaftlichen Schattenbericht. Besonderes Augenmerk legt FriedensFrauen Weltweit auf die beiden Paragraphen zu Frauen, Frieden und Sicherheit.

Abschliessende Bemerkungen des CEDAW-Komittees zum kombinierten Vierten und Fünften periodischen Bericht der Schweiz

Zivilgesellschaftliche Plattform Agenda 2030

FriedensFrauen Weltweit ist Mitglied der zivilgesellschaftlichen Plattform Agenda 2030, welche die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch die Schweiz überwacht. Ein alternativer Bericht zum Regierungsbericht wurde am High Level Political Forum 2018 der UNO vorgestellt. FriedensFrauen Weltweit bezieht sich insbesondere auf die SDG 5 zu Geschlechtergleichheit und SDG 16 zu Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.

Wie nachhaltig ist die Schweiz? Die Umsetzung der Agenda 2030 aus Sicht der Zivilgesellschaft

Stellungnahme zur Internationalen Zusammenarbeit 2021-2024

Die feministischen Friedensorganisationen FriedensFrauen Weltweit, cfd und die NGO-Koordination post Beijing Schweiz nehmen gemeinsam Stellung zur schweizerischen Internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 und stellen neun konkrete Forderungen. Darunter: Gendergleichtstellung muss ein explizites Ziel sein.

Stellungnahme