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Friedensmediationskurse

Über das Projekt

Frauen sind in den meisten Krisenregionen dieser Welt von Friedensverhandlungen ausgeschlossen. Dadurch sind Themen wie Gewalt an Frauen oder die Beteiligung von Frauen in politischen Gremien sowie die der Frauen- und Kinderrechte meist ausgegrenzt. Es gibt unterschiedliche Gründe für die Ausgrenzung von Frauen bei Friedensverhandlungen, wie z. B. patriarchale Strukturen, traditionelle Normen und Werte, welche die Frauen diskriminieren aber auch der ganz konkrete Mangel an Ausbildungsmöglichkeiten.

Laufzeit: seit 2013

Projektziele und -aktivitäten

PWAG führt zwei- bis dreiwöchige Mediationskurse durch, die auf die spezifischen Bedingungen von Frauen in Friedensprozessen eingehen. Wichtige Ziele dieser Kurse sind, die Friedensmittlerinnen zu stärken und sie theoretisch und praktisch in gendersensitiver Konflikttransformation und -analyse zu schulen. Die Frauen sollen in Konfliktsituationen eine fachkundige Analyse erstellen und kompetent vermitteln können.Die Kursteilnehmerinnen kommen aus verschiedenen Track-Ebenen (lokal, regional, staatlich) und bringen bereits entsprechende Erfahrungen in der Friedensarbeit mit. Das stärkt die Frauen untereinander und fördert ganz praktisch den Austausch unter den Teilnehmerinnen. Der Pilotkurs fand im Herbst 2013 in Kathmandu, Nepal statt. Er wird weiterentwickelt und in anderen Regionen angeboten. Aufgrund der grossen Nachfrage am ersten Kurs – über 250 Bewerbungen aus allen Teilen der Welt – sollen diese Ausbildungssequenzen fortgesetzt werden.

Weitere Infos und Dokumente: Mediationskurse in Nepal