1000 Frauen 1000 Wege zum Frieden
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Globales Netzwerk von FriedensFrauen

Über das Projekt

Die Anerkennung der wichtigen Arbeit der FriedensFrauen, sowie ihres Fachwissens, war das Ziel der Nominierung für den Friedensnobelpreis im Jahr 2005. Die Notwendigkeit dieser Anerkennung bleibt auch heute noch unverändert. Während die Arbeit der 1000 FriedensFrauen bis zu einem gewissen Grad anerkannt wurde, bleiben die Bemühungen und das Fachwissen vieler weiterer Frauen auf der ganzen Welt, die sich gegen Gewalt und für den Frieden einsetzen, unerkannt und ungenutzt. Die Aktivitäten von FriedensFrauen Weltweit sind stark mit der Expertise und dem Wissen der ursprünglichen 1000 FriedensFrauen verbunden. Mit ihrer regionalen und thematischen Expertise, ihrem Wissen über relevante lokale AkteurInnen und ihren jeweiligen Netzwerken vor Ort sind die Frauen wichtige Ansprechpartner für die Durchführung, Bewertung und Evaluierung der Aktivitäten von FriedensFrauen Weltweit.   

Ziele

Das Projekt „Globales Netzwerk von FriedensFrauen“ zielt deshalb darauf ab, das Fachwissen und die Expertise von FriedensFrauen zu sammeln und zu ergänzen. Folgende Hauptziele werden mit dem Projekt verfolgt:

Konsolidierung, Wachstum und Konnektivität: FriedensFrauen Weltweit zielt in erster Linie darauf ab, ihr lebendiges Netzwerk von Frauen, Friedensaktivistinnen und Partnerorganisationen, welche eine aktive Rolle im Bereich Frieden und Sicherheit übernehmen, wiederzubeleben und zu expandieren. Im Rahmen des Projektes wird das Netzwerk der ursprünglich 1000 nominierten Frauen für den Friedensnobelpreis gestärkt und auf den neusten Stand gebracht. Zusätzlich wird das Netzwerk klar strukturiert und überschaubar gestaltet. Zudem werden neue FriedensFrauen in das Netzwerk aufgenommen. Das Ziel dieser Aktivitäten ist es, das gegenseitige Verständnis zu fördern sowie für relevante Interessensgruppen die Suche nach Frauenexpertise in der Friedensförderung zu erleichtern.

Wissensdokumentation, -management und –transfer: FriedensFrauen Weltweit möchte einen Rahmen schaffen, der den Austausch von Erfolgsrezepte und Wissensmanagement unter den Friedensaktivistinnen ermöglicht. Im Einverständnis mit den genannten Frauen wird das Fachwissen der FriedensFrauen über verschiedene Institutionen innerhalb und ausserhalb des Netzwerkes für diverse Interessensgruppe zugänglich gemacht.

Sichtbarkeit und Wertschätzung: Durch das Projekt wird FriedensFrauen Weltweit weiterhin den Reichtum an Erfahrungen, Fachwissen und Erfolgsrezepte der FriedensFrauen sichtbar machen und fordern, dass die Arbeit sowohl von der Öffentlichkeit als auch von relevanten Interessengruppen anerkannt wird. Die Plattform soll dazu beitragen, die Sichtbarkeit und die Wertschätzung der FriedensFrauen zu steigern.  

Richtlinien

Sowohl die Aktualisierungen der ursprünglichen 1000 FriedensFrauen, als auch die Nominierung neuer FriedensFrauen für die Plattform unterstehen klaren Richtlinien. Die Kriterien für eine Auswahl sind klar vorgegeben und ein festgelegter Überprüfungsprozess durch ein Regionales Advisory Board, sowie ein International Review Panel gewährleisten eine strukturierte Qualitätskontrolle. Die Plattform wird nur Beiträge über FriedensFrauen veröffentlichen, die ihre ausdrückliche Bewilligung dazu gegeben haben.

Die Plattform wird neu eine Suchfunktion beinhalten, damit Interessenten FriedensFrauen nach Thema, Land und Fachwissen suchen und nachschlagen können.